Kalifornien drohen Kürzungen der Bundesmittel aufgrund eines Streits um den Lkw-Führerschein für Nichtansässige.
Veröffentlicht: Donnerstag, Februar 05, 2026 | 09:00 CDT
Aktualisierung der kalifornischen CDL-Lizenz für Nichtansässige
Das US-Verkehrsministerium (DOT) und der Bundesstaat Kalifornien befinden sich weiterhin in einem aktiven Streit über die Ausstellung von gewerblichen Fahrerlaubnissen an Personen, die nicht im Bundesstaat wohnen. Am 7. Januar 2026 kündigte der US-Verkehrsminister die Zurückhaltung von 160 Millionen Dollar an Bundesmitteln an, nachdem Kalifornien sich geweigert hatte, etwa 17.000 nicht in Kalifornien ansässige Lkw-Führerscheine (CDLs), die sich in der Überprüfung befanden, zu annullieren.
Die von Fahrergruppen eingereichten Klagen führten zur Ablehnung eines einstweiligen Verfügungsantrags, und Kalifornien hat seitdem die Ausstellung neuer CDLs für Personen ohne festen Wohnsitz ausgesetzt. Auch wenn die Möglichkeit, dass das Verkehrsministerium Kalifornien die Befugnis zur Ausstellung von Lkw-Führerscheinen entzieht, als höchst unwahrscheinlich gilt, wird die Situation weiterhin genauestens untersucht. Die anhaltende Aufmerksamkeit für die CDL-Richtlinien für Nichtansässige in Kalifornien und möglicherweise auch in anderen Bundesstaaten dürfte einen moderaten Abwärtsdruck auf das Tempo des Einstiegs neuer Fahrer und selbstständiger Unternehmer in die Branche ausüben.
Für die aktuellsten Informationen zur Handelspolitik und zu Zöllen verweisen wir auf den Abschnitt „Handelspolitik & Zoll“ dieses Berichts.